Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Lina Seitzl besuchte kürzlich die Grundschule Engen, um sich vor Ort mit Rektor Holger Laufer auszutauschen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen neben dem Ausbau der Ganztagsbetreuung, auch die aktuellen Herausforderungen und Chancen für die schulische Bildung im ländlichen Raum.
„Unsere Kinder verdienen moderne Schule, die nicht nur gut ausgestattet sind, sondern auch Raum für individuelle Förderung bieten. Ein gerechtes Bildungssystem muss allen Kindern unabhängig von ihrem sozialen oder kulturellen Hintergrund die gleichen Chancen eröffnen“, so Lina Seitzl, die sich vor Ort beeindruckt von den engagierten Lehrkräften und dem modernen Schulkonzept der Grundschule zeigt.
Rektor Holger Laufer betont, dass eine gute Betreuung auch im Zusammenhang mit dem Personal steht: „Unser Kollegium ist sehr engagiert. Die Lehr- und Betreuungskräfte geben jeden Tag ihr Bestes. Für eine lückenlose Umsetzung der Ganztagesbetreuung brauchen aber wir langfristig mehr Personal.“ Deshalb spielten im Gespräch auch die Fachkräftegewinnung, die Anerkennung von Abschlüssen und die Möglichkeit des Querstiegs eine große Rolle.
Für viele Eltern ist eine zuverlässige Ganztagsbetreuung wichtig, um Familie und Beruf vereinbaren zu können. „Wir haben 2020 bundesweit den Rechtsanspruch erkämpft und 6,5 Milliarden Euro in den Ausbau investiert, um die Vereinbarkeit für Familien deutlich voranzubringen. Leider hängt Baden-Württemberg im Vergleich zu anderen Bundesländern beim Ausbau immer noch hinterher. Deshalb ist es wichtig, dass die Landesregierung unsere Schulen beim Ausbau noch mehr unterstützt,“ so Seitzl.
Die Grundschule Engen zeige, wie wichtig es ist, dass Schulen nicht nur als Orte des Lernens, sondern auch als Orte der Begegnung und Entwicklung verstanden werden. „Wir müssen sicherstellen, dass unsere Schulen zu modernen Lernorten werden, die Kinder bestmöglich auf die Zukunft vorbereiten. Deshalb investieren wir mit dem Startchancenprogramm über 10 Jahre in Schulen mit besonderem Bedarf. Davon profitieren derzeit schon 10 Schulen im Landkreis Konstanz. Ich setze mich dafür ein, dass das Programm fortgeführt wird und weitere Schulen davon profitieren werden“, verspricht Lina Seitzl nach dem Besuch.